EinBlick

 

Kunstprojekt

 

In unserem neu erschaffen Außenatelier können die Kinder sich in den nächsten Wochen in verschiedenen Maltechniken ausprobieren.

 

Auf dem Bild sind verschiedene Stempelmotive zu sehen.

 

 

 

Waldprojekt:

 

Mit den diesjährigen Vorschulkindern 21/22 hat Frau Limpert Holzkohle im Wald hergestellt. 

Die Kinder hatten Spaß beim Malen mit der Kohle. 

Des Weiteren konnten die Vorschulkinder einen Taschenmesser-Führerschein erwerben und sich ein Stöckchen eigenständig schnitzen.

 

 

Waldprojekt

 

Unsere zukünftigen Vorschulkinder haben zusammen mit Frau Limpert ihre Tanne eingepflanzt. Ab jetzt heißt es: Die Tanne bis in den November mehrmals die Woche zu gießen, zu pflegen und zu hegen. Die Verantwortung wird den Kindern übertragen, sich um ihr eigenes Bäumchen zu kümmern.

Wieso? 

Wir möchten die Bäumchen im Wald mit den Kindern und Frau Limpert auswildern.

 

Der Frühling

 

Die ersten Frühblüher haben das Tageslicht erreicht und schmücken unsere Räume.

Schmetterlinge suchen sich einen Platz an den gebastelten Blumen.

Die Vögel zwitschern fröhlich an den Fenstern und suchen ihr Futter. 

Bienchen summen an den Fenstern und suchen Blütennektar.

Osterhasen-Nester haben ihren Platz auf den Fensterbänken gefunden. 

Manche Hasen haben sich im Blumenbeet oder an der Gruppentür versteckt.

 

 

 

Zur Zeit ist unser „EinBlick - Fenster“ in der KiTa geschlossen. 


Aus gegebenem Anlass wird der Raum für

unsere mehrmals wöchentlichen, freiwilligen Corona-Testungen umfunktioniert.
Ein großes Dankeschön geht hier bei an unsere Elternschaft und unseren Träger,

die für uns die Testungen vor Ort ermöglicht haben.

“Testen für alle“ wird durch das Land Rheinland-Pfalz unterstützt.

 

Wir lassen es uns dennoch nicht nehmen,

Eindrücke aus der KiTA auf unserer Homepage darzustellen. 

 

 

 

 

Die Kinder haben die Schutzanzüge des geschulten Personals, zur Durchführung der Testungen, bunt angemalt.

 

 

Wir haben gewonnen!

 

 

Zum Start ins neue Jahr erreicht uns die Nachricht:

Wir haben einen Kaufladen gewonnen.

 

 

Das Einkaufsgeschäft Wasgau in Lauterecken hat eine Sammelaktion "Mit ganzem Herz für die Kinder in der Region" gestartet.

Diejenigen die ein Wasgau Produkt kauften, haben Herze erhalten und konnten diese im Zeitraum vom 4. Oktober bis 6. November 2021 auf eine Sammelkarte kleben.

Mit 10 Herzen konnte die Karte mit Vorschlag einer Einrichtung abgegeben werden.

Das Los hat am Ende entschieden.

 

 

Der Einkaufsladen wurde nachhaltig mit regionalem Holz hergestellt im Werkstattzentrum für Menschen mit Behinderung in Spießen-Elversberg.

 

Die Kinder freuen sich sehr über das tolle Geschenk.

Herzlichen Dank an alle die für unsere Einrichtung Herz gezeigt haben!

 

 

 

Zur Zeit finden die Kinder eine gemütliche Leseecke im Flur vor. Dort wird vorgelesen und die Kinder können nach Lust und Laune eigenständig Bücher anschauen.

 

 

Mäusegymnastik

 

 

Was macht die Maus Bellinda da,

 

Bodybuilding? Ist das wahr?

 

Ach Quatsch, sie macht da mit Musik

 

Ihre Mäusegymnastik!!

 

 

 

Augen auf und Augen zu

 

und das im Rhythmus immerzu.

 

Nasenrümpfen-Zungestrecken

 

Und die Nasenspitze lecken!

 

 

 

Sie zieht die Augenbrauen hoch,

 

bläht das linke Nasenloch,

 

und gleich darauf zieht unsre Gute

 

eine spitze Mauseschnute.

 

 

 

Zweimal mit der Zunge schlappern,

 

und dann mit den Zähnen klappern.

 

Dann zieht sie ihren Unterkiefer;

 

Ziemlich schief und dann noch schiefer:

 

 

 

Und danach sieht man sie zehn

 

mal die Mäusedäumchen dreh’n,

 

zuerst nach vorne, wie’s so Brauch,

 

doch anders’rum kann sie das auch.

 

 

 

Dreimal durch die Zähne pfeifen,

 

dreimal Po zusammenkneifen.

 

Ihren Blick sieht man beim Schielen,

 

auf die Nasenspitze zielen.

 

 

 

Damit man sich auch wehren kann,

 

steht nun Karate im Programm.

 

Bellinda zieht die Ohren ein,

 

dann macht sie sich klitzeklein.

 

 

 

Spannt alle ihre Muskeln an,

 

hebt die Vorderpfoten dann.

 

Und dann kommt der große Trick,

 

die Mäuse Ka-ra-te-Technik,

 

blitzschnell die Gefahr erkennen,

 

und dann: ….rennen, rennen, rennen.

 

 

 

Ach, wie fühlt sie sich dann gut,

 

sie bückt sich nach dem Federhut,

 

doch, autsch, da kommt sie nicht mehr hoch,

 

ihr Hexenschuss! Ich dacht’s mir doch.

 

 

 

Tja, da hilft nur noch eins: das Ganze noch einmal von vorne!

 

 

 

Augen auf und Augen zu

 

und das im Rhythmus immerzu.

 

Nasenrümpfen-Zungestrecken

 

Und die Nasenspitze lecken!

 

 

 

EinBlick

 

 

 

 

 

 

 

Unser "EinBlick" Fenster ist bereit.

 

Hier können Sie kleine Eindrücke aus unserem Kita Leben sehen.

Mit Musik...

 

 

"Nuss-Tanz"

Die Feldmaus Frederick

Verfasser Leo Lionni

 

Rund um die Wiese herum, wo Kühe und Pferde grasten, stand eine alte, alte, Steinmauer. In dieser Mauer, nah bei Scheune und Kornspeicher, wohnte eine Familie schwatzhafter Feldmäuse. Aber die Bauern waren weggezogen, Scheune und Kornspeicher standen leer.

 

Und weil es bald Winter wurde, begannen die kleinen Feldmäuse Körner, Nüsse, Weizen und Stroh zu sammeln. Alle Mäuse arbeiteten Tag und Nacht. Alle, bis auf die Maus Frederick. „Frederick, warum arbeitest du nicht?“ fragten sie. „Ich arbeite doch“, sagte Frederick, „ich sammle Sonnenstrahlen für die kalten, dunklen Wintertage.“

 

Und als sie Frederick so dasitzen sahen, wie er auf die Wiese starrte, sagten sie: „Und nun, Frederick, wir sind alle am Arbeiten, was machst du jetzt?“

 

„Ich, ich sammle Farben“, sagte er nur, „denn der Winter ist lang und grau.“

Und einmal sah es so aus, als sei Frederick halb eingeschlafen, während die anderen hart schufteten. „Träumst du , Frederick?“ fragten die Mäuse vorwurfsvoll. „Aber nein“, sagte er,“ ich sammle Wörter. Es gibt lange, dunkle Wintertage und dann wissen wir nicht mehr, worüber wir sprechen sollen.“

 

Als nun der Winter kam und der erste Schnee fiel, zogen sich die fünf kleinen Feldmäuse in ihr Versteck zwischen den Steinen zurück. In der ersten zeit gab es noch viel zu essen, und die Mäuse erzählten sich Geschichten, über singende Füchse und tanzende Katzen. Da war die Mäusefamilie glücklich! Aber nach und nach waren fast alle Nüsse und Beeren auf geknabbert, das Stroh war alle und an die Körner konnten sie sich kaum noch erinnern. Es war auf einmal sehr kalt zwischen den Steinen der alten Mauer und keiner wollte mehr sprechen.

 

Da fiel ihnen plötzlich ein, wie Frederick von Sonnenstrahlen, Farben und Wörtern gesprochen hatte. „Frederick!“ riefen sie, „was machen deine Vorräte?“ „Macht die Augen zu“, sagte Frederick und klettere auf einen großen Stein. „Jetzt schicke ich euch Sonnenstrahlen. Fühlt ihr schon, wie warm sie sind? Warm, schön und golden?“ Und während Frederick so von der Sonne erzählte, wurde den vier Mäusen schon viel wärmer.

Ob das Fredericks Stimme gemacht hatte? Oder war es ein Zauber? „Und was ist mit den Farben, Frederick?“ fragten sie aufgeregt. „Macht wieder eure Augen zu“, sagte Frederick.

Und als er von blauen Kornblumen und roten Mohnblumen im gelben Kornfeld und von grünen Blättern am Beerenbusch erzählte, da sah sie den Farben so klar und deutlich vor sich, als wären sie aufgemalt in ihren kleinen Mäuseköpfen. „Und die Wörter Frederick?“ Frederick räusperte sich, wartete einen Augenblick und dann sprach er wie von einer Bühne herab:

 

„Wer streut die Schneeflocken, wer schmilzt das Eis? Wer macht lautes Wetter, wer macht es leis? Wer bringt den Glücksklee im Juni heran? Wer verdunkelt den Tag, wer zündet die Mondlampe an?

Vier kleine Feldmäuse, wie du und ich, wohnen im Himmel und denken an dich. Die erste ist die Frühlingsmaus, die lässt den Regen lachen. Als Maler hat die Sommermaus die Blumen bunt zu machen. Die Herbstmaus schickt mit Nuss und Weizen schöne Grüße. Pantoffeln braucht die Wintermaus, für ihre kalten Füße.

Frühling, Sommer, Herbst und Winter sind vier Jahreszeiten. Keine weniger und keine mehr. Vier verschiedene Fröhlichkeiten.“

 

Als Frederick aufgehört hatte klatschten alle fröhlich, lachten und riefen: „Frederick, du bist ja ein Dichter!“

 

Frederick wurde rot, verbeugte sich und sagte bescheiden: „Ich weiß es, ihr lieben Mäusegesichter.“