Aktuelle Fragen

Wann wird die Kita wieder für den Normalbetrieb geöffnet?

Unsere Kreisverwaltung hat am 14.05.2020 informiert:

"...Für Rheinland-Pfalz ist geplant, dass die Kitas ab Anfang Juni in die Phase des „eingeschränkten Regelbetrieb“ übergehen.

 

Was dies genau beinhaltet ist noch nicht geklärt. Das Land hat angekündigt am 20.05. diesbezüglich Leitlinien vorzulegen.

 

 

 

Weitere Informationen sind uns leider nicht bekannt. Wenn wir Näheres wissen werden wir Sie umgehend informieren."

 

 

 

Ist die Kita geöffnet?

Die Kindertagesstätte bleibt für den regulären Betrieb weiterhin geschlossen.

(Stand 17.04.2020) -> Bietet die Möglichkeit der Notbetreuung.

 

Bietet die Kita Piepmatz eine Notbetreuung an?

Ja, die Kita bietet Notbetreuung für unten angegebenen Zielgruppen an.

Sollten Sie unsicher sein, ob Sie zu diesen gehören oder Fragen zur Notbetreuung haben, rufen Sie uns an oder schreiben eine Email unter Angabe Ihres Namens, Anliegens und Ihrer Telefonnummer:  

                        

Email: kita.piepmatz@web.de  

                                      Telefon:     06382/403471                         

                                                      

An wen richtet sich die Notbetreuung?

Die Notbetreuung richtet sich vor allem an Berufsgruppen, deren Tätigkeiten zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung des Staates und der Grundversorgung der Bevölkerung notwendig sind, und zwar derzeit unabhängig davon, ob ein oder beide Elternteile diesen Berufsgruppen angehören. Des Weiteren richtet sich die Notfallbetreuung auch an berufstätige Alleinerziehende und andere Sorgeberechtigte, die auf eine Betreuung angewiesen sind und keinerlei andere Betreuungslösung finden (Härtefälle). Lesen Sie auch dazu  den Elternbrief von Fr. Dr. Hubig vom 30.04.2020.

 

Ein Nachweis des Arbeitgebers oder sonstiger Stellen ist nicht erforderlich, solange von den jeweiligen Sorgeberechtigten glaubhaft versichert wird, dass ein Notbetreuungsbedarf besteht. Die Träger sind jedoch berechtigt einen solchen einzufordern.

 

(https://corona.rlp.de/de/themen/schulen-und-kitas/) sowie insbesondere die FAQs (https://corona.rlp.de/de/themen/schulen-kitas/fragen-und-antworten/).

 

 

Fragen rund um die Notbetreuung z.B. gibt es Mittagessen, in welche Gruppe kommt mein Kind, von welcher Erzieherin wird mein Kind betreut und zu welchen Betreuungszeiten usw.?

In der momentanen Situation ändern sich Gegebenheiten sehr schnell. Deshalb rufen Sie uns zu diesen oder anderen Fragen direkt in der Kita an. Im persönlichen Gespräch werden wir Sie aktuell informieren und auf Ihre individuellen Fragen eingehen.

 

 

Kann mein Kind in der Notbetreuung auch über die regulären Öffnungszeiten hinaus in der Kita betreut werden?

Wir sind von Landesebene angehalten, die Betreuungszeiten für die genannten Berufsgruppen bedarfsorientiert auszuweiten bzw. anzupassen.

Das bedeutet:

Betreuung über die reguläre Öffnungszeit der Kita hinaus, auch bei Bedarf an Wochenenden oder auch ggf. über Nacht.

 

Für Ihre individuellen Fragen, wenden Sie sich bitte direkt an die Kita.

 

Wie melde ich mein Kind zur Notbetreuung an?

Nehmen Sie telefonisch Kontakt zur Kita auf und besprechen/klären Sie die Rahmenbedingungen.

Füllen Sie im Anschluss das Anmeldeformular zur Aufnahme in eine Notgruppe der VG Lauterecken-Wolfstein aus und senden Sie es an die Kita.

Das Formular erhalten Sie in der Kita oder auf der Homepage der VG.

(www.vg-lw.de/aktuelles)

 

 

Finden Eingewöhnungen/Entwicklungsgespräche statt?

Aus aktuellem Anlass finden in unserer Kita bis auf Weiteres  keine Eingewöhnungen, keine Entwicklungsgespräche oder Sitzungen und keinerlei Veranstaltungen statt.

 

Gern sind wir weiterhin für das persönliche Gespräch mit Ihnen telefonisch erreichbar.

 

Wie kann ich die Erzieherinnen erreichen?

Gern dürfen Sie sich als Eltern und auch Ihre Kinder an uns wenden.

Dazu haben Sie unsere Adress- und Telefonliste bereits per Post erhalten.

Wir freuen uns über Ihren Anruf und ein Gespräch mit Ihnen :)

 

Muss die Essenspauschale gezahlt werden?

Die Essenspauschale für den Monat März ist zu zahlen.

Die Essenspauschalen für April und Mai sind nicht zu zahlen.

 

 

Wo finde ich weitere Unterstützung?

> Familientelefon des Landkreises Kusel

Das Familientelefon ist ein Unterstützungsangebot des Landkreises Kusel in Kooperation mit dem Familienzentrum Kusel der Lebenshilfe St. Wendel, den Ambulanten Diensten der Lebenshilfe Kusel, dem Haus der Diakonie in Kusel und dem FamilienForum Neunkirchen für Familien im Landkreis Kusel.

 

         > Wie kann ich mein Kind sinnvoll beschäftigen?

 

         > Welche Spiel- und Bastelideen gibt es?

 

        > Was können wir als Familie gemeinsam unternehmen?

 

        > Wie lange lasse ich mein Kind am Computer/ Handy spielen?

        > Wie kann ich mit meinem Kind über seine Fragen, Sorgen und Ängste sprechen?

 

        > Wie kann ich den Alltag bestmöglich strukturieren und organisieren (Hausaufgabenzeit,  

       Berufstätigkeit, Freizeitgestaltung)?

 

        > Was kann ich tun, wenn es Streit in der Familie oder mit Nachbarn gibt?

        > Wie können wir als Eltern für uns sorgen?

 

        > Welche weiteren Beratungsangebote und Unterstützungsmöglichkeiten gibt es noch?

 

 

Für diese und weitere Fragen stehen Ihnen die pädagogischen Fachkräfte vertraulich

 

montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr

 

unter der Telefonnummer 06381-424 401 zur Verfügung“.

https://landkreis-kusel.de/aktuelles/news/newsdetails.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2009&cHash=4721737ebfaa0abfaa3f3d7d5e03a3b1

 

 

> NOTFALL-KIZ   Hilfen für Eltern mit Verdienstausfällen

Informationen hierzu, entnehmen Sie bitte der Homepage, der Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein:  

                                   www.vg-lw.de/aktuelles                                                                                                                                  

Was sagt unsere Landesregierung aktuell dazu?

> Elternbrief von Fr. Dr. Stefanie Hubig vom 30.04.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Eltern,

Sie alle sind seit Beginn der Schulschließungen vor einigen Wochen sehr gefordert. Besonders die Vereinbarkeit von Beruf und Kinderbetreuung stellt Eltern gerade vor große Herausforderungen. Ich weiß, was die aktuelle Situation Ihnen abverlangt.

Vorsichtige Schritte hin zu mehr Normalität

Wir alle wünschen uns wieder mehr Normalität. An den Schulen gehen wir jetzt in kleinen Schritten auf diese Normalität zu. Auch wenn man ganz klar sagen muss, dass es bis zu den Sommerferien keinen regulären Unterricht geben wird, wie wir ihn vor der Corona-Krise hatten. Das erlauben die Hygienevorgaben nicht. Dem Lernen von zu Hause aus kommt also weiter eine große Bedeutung zu. Aber jede Schülerin, jeder Schüler soll noch vor den Sommerferien tage- oder wochenweise in die Schule kommen und dort Präsenzunterricht erhalten.

Am vergangenen Montag sind zunächst diejenigen Schülerinnen und Schüler in die Schulen gekommen, die jetzt unmittelbar vor einer Prüfung stehen. Dieser Start ist sehr gut gelungen. Alle gehen verantwortungsvoll miteinander um, die Schulen sind gut vorbereitet, der Hygieneplan wird umgesetzt. Da, wo Dinge noch ruckeln, steuern wir nach und stehen natürlich im engen Kontakt mit den Schulen und Schulträgern.
Am kommenden Montag, dem 4. Mai, kommen dann weitere Jahrgänge hinzu. Das sind kleine Schritte, aber sie bedürfen großer Vorbereitung. Der Gesundheitsschutz der gesamten Schulfamilie steht dabei an oberster Stelle.

Die Gesundheit geht vor

Die Schulen haben gemeinsam mit uns und den Schulträgern vor Ort vielfältige Maßnahmen ergriffen, damit das gewährleistet werden kann. Alle Schülerinnen und Schüler, die am 4. Mai an den Schulen starten, sollen vom Land einen wiederverwendbaren Mund-Nasen-Schutz aus Stoff erhalten. Außerdem haben wir die Schulen landesweit bereits jetzt mit insgesamt 70.000 Litern Desinfektionsmittel und 500.000 Einweg-Masken für den Fall ausgestattet, dass ein Kind seinen Mund-Nasen-Schutz mal vergessen hat. Zusätzlich sind selbstverständlich auch die Schulträger ihrer Verantwortung nachgekommen. Die Schulen sind gerüstet. Aber wir brauchen auch Sie!

Damit Schule vor dem Hintergrund der Corona-Krise gelingt, müssen auch Sie ihre Kinder auf die Hygieneregeln vorbereiten und sie ihnen vorleben. Das vielleicht Wichtigste ist und bleibt der nötige Abstand zu anderen – und das gilt auch vor und nach der Schule. Wir verstehen, dass das nicht immer leichtfällt, gerade wenn man seine Freundinnen und Freunde jetzt mehrere Wochen nicht gesehen hat.

Und auch um das nochmal ganz deutlich zu sagen: Wenn Sie selbst oder Ihre Kinder an einer risikoerhöhenden Vorerkrankung leiden, dann muss Ihr Kind jetzt nicht in die Schule kommen. Risikogruppen bedürfen eines besonderen Schutzes und keiner sollte sich einer gesteigerten Gefahr aussetzen.

Erweiterte Notbetreuung läuft

Diejenigen unter Ihnen, die jüngere Kinder haben, warten sicherlich sehnlichst darauf, dass auch die Kindertagesstätten wieder öffnen. Das ist eine besondere Herausforderung, weil die Hygieneregeln jüngeren Kindern, einem Dreijährigen oder einer Vierjährigen, sehr schwer zu vermitteln sind. Auch wenn es unser Ziel ist, jedem Kind möglichst schnell wieder frühkindliche Bildungsangebote zur Verfügung zu stellen, muss das immer unter sorgfältiger Abwägung und Einordnung bestehender Risiken und vor allem des Infektionsgeschehens erfolgen. Deswegen können wir Ihnen heute noch nicht sagen, wann wir an den Kitas zu einem regulären Betrieb zurückkehren können. Aber wir wollen auch hier verantwortungsvoll und schrittweise vorangehen. Auch dazu sind wir selbstverständlich in Kontakt mit den Verantwortlichen. Der erste Schritt ist die erweiterte Notbetreuung – übrigens an Kitas und an Schulen.


In Rheinland-Pfalz halten wir die Notbetreuung in kleinen Gruppen für all diejenigen offen, die keine andere Betreuungsmöglichkeit haben. Hier sind wir weiter als viele andere Länder, denn für uns ist ganz klar: Wer keine andere Möglichkeit hat, muss die Notbetreuung besuchen dürfen – unabhängig davon, in welchem Beruf er oder sie arbeitet. Niemand wird alleine gelassen. Und wir haben in den vergangenen Wochen erlebt, dass die Eltern im Land sehr verantwortungsbewusst mit diesem Angebot umgehen. Dafür gilt Ihnen allen mein herzlicher Dank.

In einem nächsten Schritt wollen wir dann über einen eingeschränkten Regelbetrieb als Zwischenschritt zum vollständigen Regelbetrieb zurückkehren. Das soll so schnell wie möglich geschehen, weil frühkindliche Bildung den Grundstein für die weitere Bildungskarriere legt – das gilt natürlich insbesondere für Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf. Aber das muss gleichzeitig so verantwortungsvoll wie nötig geschehen, weil der Infektions- und Gesundheitsschutz der Kinder und natürlich der Erzieherinnen und Erzieher nicht in Frage gestellt werden dürfen.

In dieser Krisenzeit braucht es Miteinander, Solidarität und Respekt vor der Gesund-
heit der Anderen. Die Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer zeigen, wie es geht. Haben Sie ganz herzlichen Dank für Ihre Geduld, Ihre Weitsicht und für das gelebte Miteinander. Lassen Sie uns diesen guten Weg gemeinsam weitergehen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles erdenklich Gute
und sende viele Grüße
Dr. Stefanie Hubig

 

Achten Sie gut auf sich und Ihre Lieben und bleiben Sie gesund. Ihr Kita-Piepmatz-Team